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Der stressige Ärger..Veröffentlicht am 03.12.2013 in Nachgedacht

..und der ärgerliche Stress.

 

Man hat ihn, obwohl man ihn nicht braucht. Jene brauchen ihn, um Ziele zu erreichen.

Andere versuchen ihn zu meiden, er nimmt sie trotzdem ein. Der Ärger und der Stress, zwei ungern gesehene Geschwister des Alltags.

Er schleicht sich anfangs leise ein, tarnt sich als verlockendes Wesen und entpuppt sich als nerviger, zeitraubender und festgelegter Punkt in der Tagesordnung des Menschen.

 

Man kann den Bösewicht zurzeit in unserem Jahrgang der 13. Klasse beobachten.

Er schleicht sich von dem einen zum anderen und hatte doch am Anfang ein motivierendes und spaßiges Kostüm an. Er machte uns weis, den Abiball zu planen, einen letzten Schultag zu gestalten und ein passendes Motto auszuwählen, wäre leicht.

Doch über Nacht änderte er seine Meinung.

Gerade das Thema Abimotto hat der Ärger als sein Spezialgebiet ausgesucht. Wo man doch anfangs auf einem gemeinsamen Nenner war, so ist man am nächsten Tag schon wieder von einem gemeinsamen Kompromiss weit entfernt.

Das freut den Ärger natürlich. Es ist der Punkt gekommen, an dem er im Rampenlicht steht. Zuerst ärgern sich natürlich die Jungs und Mädchen über die kompromisslosen und verständnislosen Mitschüler. Der Ärger breitet sich genüsslich in fast jedem aus. Verärgert und dazu entschlossen, sich nicht über andere und sich zu ärgern, kann allerdings dazu führen das man sich letztendlich  noch mehr über den lästigen Ärger ärgert. Dann hat er sein Ziel erreicht.

Was kann man dagegen tun?  Jeder hat es in der Hand, ob er sich vom kleinen Wicht "Ärger" beeinflussen und anstecken lässt oder versucht stark zu bleiben. Selbst am schlimmsten Albtraum kann man noch etwas Positives finden.
Eine positive Grundstimmung und Freude hält den Ärger fern. Auch ein Lächeln mag er nicht. Und wenn er doch einen Weg zu einem findet, sollte man tief durchatmen und lächeln, denn...

...wie Kurt Tucholsky schon sagte:
„Das ärgerliche am Ärger ist, das man sich selbst schadet ohne anderen zu nützen.“

 

 Juliane Lux

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