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Sightseeing in DresdenVeröffentlicht am 14.07.2013 in Schule

Ein Besuch zweier Kirchen

Am 2. Juli 2013 traf sich unser Religionskurs in Dresden, um die Hofkirche sowie die Frauenkirche zu besichtigen.

 

Nachdem wir uns um 9 hinter dem Kulturpalast versammelt hatten, gingen wir zuerst in die prachtvolle Hofkirche. Neben einem kleinen Vortrag unseres Lehrers Herr Jung, sahen wir uns die Seitenaltäre sowie den großen, wundervollen Hauptaltar an. Dieser zeichnete sich durch einen gläsernen Altar und ein gläsernes Redepult aus.

Weiterhin erklärte uns Herr Jung etwas über den Kreuzweg, der mit verschiedenen Gemälden ausgeschmückt war. Am Ende des Kreuzwegs standen wir plötzlich vor den Beichtstühlen. Wir bekamen das einmalige Angebot, uns in die Beichtstühle zu setzen und uns gegenseitig "die Beichte abzunehmen" (natürlich halten auch wir uns an das Schweigegelübde).

Einen Gruselfaktor lieferte uns die katholische Schwester, die uns in die Gruft führte. Dort bekamen wir nämlich die riesengroßen und tonnenschweren Särge von insgesamt 49 katholischen Kurfürsten und Königen der Wettiner zu sehen. Die Gebeine Augusts des Starken liegen zwar im Dom zu Krakau, er hing jedoch so an Dresden, dass sein Herz in einer Zinnkapsel in der Gruft beigesetzt wurde.

Gegen halb 12 machte sich unser Kurs auf den Weg zur Frauenkirche, um an der Mittagsandacht teilnehmen zu können.

Her Jung reservierte uns die besten Plätze, von denen wir den perfekten Blick auf den Altar hatten. Ein alter Mann, der in seiner Kindheit die Zerstörung der Frauenkirche mitbekommen hatte, erklärte uns ihre Besonderheiten. Zwei Tage hielt das Gebäude dem Brand stand, bis es so stark erhitzt war, dass der Sandstein von den Pfeilern abplatzte und die Kirche in sich zusammenbrach.

Noch in dieses Bild versunken, begann die Mittagsandacht mit dem Läuten der Friedensglocke und einem harmonischen Orgelspiel auf der Silbermannorgel der Frauenkirche.

Ziemlich beeindruckt versammelten wir uns anschließend vor der Kirche, um noch ein kleines Erinnerungsfoto zu schießen.

 

 

Juliane LuxDanke Herr Jung, es war ein beeindruckender Tag

 

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