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Wie man es nimmtVeröffentlicht am 28.06.2013 in Schule

....Geschmackssache...

Endlich war es so weit, der Tag auf den alle Schüler warten: Der letzte Schultag einer Abschlussklasse. Das heißt Konfetti, Luftschlangen und Bonbons fliegen durch die Luft, Autos werden in Klopapier eingewickelt und Lärm ertönt durch unzählige Pfeifen und Tröten. Die Kleidung ist leicht skurril wie auch bei der Abschlussklasse 13 des BSZ Meißen.

Das Schulhaus sah aus wie eine Karnevalshochburg nach dem Durchmarsch der Dreizehner. Die Turnhalle sah ähnlich aus. Der Boden und die Leute waren nass von Wasserpistolen und Wasserbomben.

 

Alles sah nach einem normalen Abschluss aus. Die Dreizehner hatten sogar ein Abschlussprogramm, womit Sie der vorherigen Abschlussklasse vom Jahr 2012 etwas im Voraus waren.

Doch was sich dann in der Turnhalle abspielte, war mehr eine schlechte Komödie als ein Abschlussprogramm.

Es wurden lächerliche Spiele mit den Tutoren veranstaltet, welche nicht nur sehr peinlich, sondern auch mehr als entwürdigend waren. Sie waren unter aller Kanone!

Angefangen hatte es mit einem Spiel, wo man schlicht und einfach ein paar Bälle aus einer Kiste schütteln musste, welchem einem um den Bauch gebunden war. Das ging ja noch…

Weiter ging es dann mit einem Wettessen. Sicher für die beteiligten Lehrer keine Freude. Das sie das Spiel durchgezogen haben, war beachtlich.

Die Krönung dieses Tages war aber das dritte und letzte Spiel. Es sollte mit einem vollgesogenen Tampon eine Bierflasche angehoben und transportiert werden. Da die Schnur, an der der Tampon hing aber zu kurz war, waren auch die auserwählten Tutoren zum Scheitern verdammt und in einer äußerst entwürdigenden und niveaulosen Szene gefangen. Sie lächelten trotzdem..naja..was blieb ihnen auch anderes übrig.

Das einzig Gute an den Spielen war die Musik. Diese war instrumental wie gesanglich schön anzuhören.

Dennoch war dieser Abschlusstag mehr eine Farce als ein denkwürdiges Schulende einer dreizehnten Klasse, welche gerade ihr Abi bestanden hatte.

 

von Adé

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