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Junge Autoren - Was braucht man dafür?Veröffentlicht am 04.10.2016 in Freizeit

Ein Buch schreiben... Puh das ist Arbeit, doch auch Arbeit die Spaß machen kann!

  Junge Schriftsteller sind heutzutage wirklich wenige zu finden. Fragt man mal in seinem eigenen Freundeskreis herum, wer noch ein eigenes Buch schreibt, der wird wohl von den Wenigsten eine Antwort bekommen, eher wohl einen schiefen Blick oder Kommentare wie: „Du bist wohl verrückt!“ oder „Ich kauf mir lieber ein Buch!“. Jedoch gibt es irgendwo diese jungen Autoren, welche versuchen jede freie Minute in einen Krimi, in Schnulzen oder sonstige Ideen zu stecken.  Auch ich schreibe einen Roman. Ganze 300 Seiten soll dieser mindestens umfassen! Ich sag bloß: Ziemlich viel Arbeit. Wie also soll man das zwischen Zähneputzen und Hausaufgaben machen alles packen?

   Um erst einmal den Begriff „Junge Autoren“ zu klären: Man kann sich als junger Autor bezeichnen, wenn man sich, wie der Name schon sagt, im Jugendalter befindet. Außerdem stellt es sich als junger Schriftsteller als schwierig heraus, mit seinen Büchern Geld zu verdienen und das Schreiben in späterer Zeit einmal als Beruf auszuüben.

 Als Autor hat man sogar Gegner, einer der Schlimmsten davon nennt sich Zeit. Da kommt man von der Schule oder dem angehenden Beruf nach Hause und möchte schreiben... Schön wärs, wenn das so einfach klappen würde, aber da kommen die Hausaufgaben, das Abendbrot machen, der Partner, die Freunde oder andere "kleine" Aufgaben dazwischen. Ziemlich anstrengend... Gehen wir aber einmal davon aus, wir haben eine halbe Stunde Zeit gefunden, in der wir hätten schreiben können, doch was fehlt? Die Idee und was auch ganz wichtig ist, die Lust! Hinsetzten und schreiben geht nämlich nicht so einfach. Doch überhaupt, wie schreibt man eigentlich und was braucht man für ein gutes Buch?

Der Start ist schon einmal gemacht, wenn man eine Idee hat. Ohne irgendeinen Anfang geht da nämlich gar nichts. Mein Lichtblitz kam mir beim Lesen: „Wie wäre es, wenn ich über Fantasy schreibe?“ Manche werden jetzt schon wieder stöhnen: „Was Fantasy, das macht doch heutzutage jeder!“ Und zack, schon wieder ein Stein, der sich einem in den Weg legt. Als hätte man nicht schon genug Probleme mit der Zeit und der Lust, kommt jetzt auch noch negative Kritik von Außen, obwohl das Buch noch nicht einmal geschrieben ist! Wenn man sich jetzt versteckt und im Heimlichen schreibt, ist das kein Vorteil. Wie sagt man immer so schön: Mehr Leute denken besser. Naja, vielleicht nicht besser, aber zumindest mehr und das kann man beim Füllen von hundert Seiten gut gebrauchen. Eine Leitidee braucht auch Nebenhandlungen, sowie Höhen und Tiefen. Was wäre ein gutes Buch ohne den Tod eines geliebten Menschen oder den Neuanfang einer großen Liebe? Mit mehr Leuten, denen man auch vertraut, können sich auch mehr Ideen entwickeln!

Auf unserer Liste zu einem guten Buch stehen jetzt also: eine Idee, Zeit, Lust, Selbstbewusstsein und sich Freunde oder Familie mit ins Boot zu holen. Der Anfang ist gemacht. Probleme kommen jetzt erst wieder beim Schreiben auf: Soll sich Julien in das gruselige Haus wagen oder doch lieber zu seiner Freundin Sarah gehen und sich entschuldigen für das, was er ihr vorhin im Streit an den Kopf geworfen hat...

Es ist deine Geschichte, probiere es einfach mal aus, fang mit einem neuen Buch an oder schreibe einfach bei deiner Lieblingsgeschichte weiter. Wir würden uns über deine Texte freuen! Oder hast du schon eigene Erlebnisse gemacht und könntest anderen einen Rat geben? Schreibe uns doch einfach unter derspicker@gmail.com an. Viel Spaß!

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