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STRESS: Wenn der Körper erschöpft istVeröffentlicht am 23.02.2016 in Nachgedacht

Vom Stress zum Burnout


- Burnout als Folge von Stress und was man dagegen tun kann

Ein Burnout ist das Gefühl ausgebrannt, überfordert und vollkommen erschöpft zu sein. Es entsteht als Folge von Überlastung bei der Arbeit/ im Alltag in Verbindung mit hohem Stress. Mit Symptomen wie Rückenschmerzen und  Schlaflosigkeit macht er den Anschein einer Krankheit, doch in Wahrheit gilt er als „Problem der Lebensbewältigung“. Betroffene klagen meist über Erschöpfung und fühlen sich zu ihren Pflichten gezwungen. Dies führt zu enormem Stress und einer geringeren Belastbarkeit und quasi schleichend entsteht diese körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung namens Burnout. Ihn auch als solchen zu erkennen ist schwierig, denn zum einen hat er keine klar definierbaren Anzeichen wie zum Beispiel eine Erkältung. Und zum anderen wird er auch schnell mit einer Depression verwechselt, da seine Symptome der Depression teils sehr ähnlich sind. In beiden Fällen fühlt man sich antriebslos, mutlos und verspürt eine große Leere. 

Was sollte man also tun, um aus einem solchen Zustand heraus zukommen? Am besten wäre es natürlich einen Burnout zu vermeiden, aber dies ist nicht immer so einfach. Gerade im Job oder in der Schule gestaltet sich das etwas schwer. Aber um eine solche enorme Folge von Stress zu vermeiden, muss man sich auch mal eine Pause gönnen. Wer arbeitet kann sich Urlaub nehmen und verreisen. Und wer die Schule besucht kann, statt nachmittags ewig zu lernen, etwas mit Freunden unternehmen oder zuhause bleiben und entspannen. Wichtig ist den Stress nicht zum Alltag werden zu lassen, sondern ein Gleichgewicht zu finden.

Sollte man dennoch so weit sein, dass man einen Burnout hat, schafft man es nicht allein heraus. Die Möglichkeiten der Hilfe sind groß. Von Ärzten über Therapeuten bis hin zur Kurklinik. Welchen Weg man nimmt ist im Prinzip egal, solange er einem hilft. Aber die beste Hilfe ist immer noch vorzeitige Entspannung und Vorbeugung. Denn nur wer es schafft den Stress zu verringern, brauch sich über so etwas keine Gedanken machen.

 

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