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ERNÄHRUNG: Billig, billiger, QuälereiVeröffentlicht am 21.12.2015 in Nachgedacht

Massentierhaltung

Ein Thema über das viel geschrieben und vor allem diskutiert wird. Leider ist es oftmals so, dass viele weghören nach dem Motto: "Betrifft mich nicht, kann ich nicht ändern."
Aber viele wissen nicht, dass Massentierhaltung uns alle und unsere Gesundheit betrifft.

 

Die Tiere werden mit Antibiotika "vollgestopft". Antibiotika und noch viele weitere fragwürdige und teilweise gesundheitsschädliche Chemikalien nehmen wir durch den Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten aus solch einer Massentierhaltung auf.

Das ist aber vielen Menschen nicht klar und sie stempeln die Gegner der Massentierhaltung oft als "Tierliebhaber im übertriebenen Maße" ab.
Mal abgesehen von den Stoffen, die wir über tierische Produkte zu uns nehmen, sollten uns auch die Zustände, in denen die Tiere leben müssen, dazu bewegen, uns von der Massentierhaltung zu entfernen. Bis zu 25 Hühner werden auf einem Quadratmeter zusammengesperrt. Schweine werden so beengt "gehalten", dass sie sich in ihren Betonställen nicht umdrehen können und Rinder werden angekettet und müssen teilweise sogar im Dunkeln stehen....von der Hygiene mal ganz abgesehen.

Aber für viele ist noch immer ein Beweggrund zur Massentierhaltung der günstigere Preis. Aber wie heißt es so schön, wer seine Weihnachtsente im Supermarkt für 5,49 € kauft, gibt an der Kasse "das Recht ab, sich über Massentierhaltung zu beschweren".

Gerade in ländlicheren Gegenden findet man viele kleinere Bauernhöfe und natürlich wird man dort keine Ente für knapp 6 € bekommen. Aber sollte uns das Wohl der Tiere sowie unsere eigene Gesundheit nicht etwas mehr wert sein, als der ein oder andere Euro?

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken und ab und zu mal auf eine Mahlzeit frei von tierischen Produkten zurückgreifen - zum Wohl der Tiere und auch zu unserem eigenen Wohl.

 

Sophie

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