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UMWELT: Save the Planet!Veröffentlicht am 10.11.2015 in Nachgedacht

Zehn Tipps für Dich und mich, unsere Umwelt zu schützen...

Schon mal was von der Earth Hour gehört? Nein? Die Earth Hour oder auch einfach Stunde der Erde ist eine Aktion, die uns daran erinnern soll, etwas besser auf unsere Umwelt zu achten. Für eine Stunde gehen in 7000 Städten in verschiedenen Ländern der Welt die Lichter aus. Auch am Brandenburger Tor in Berlin.

Mehrere hundert Demonstranten versammeln sich am 28. März diesen Jahres um 20:30 Uhr auf dem Pariser Platz. Das Licht wird ausgeschaltet und Kerzen werden entzündet. Beifall bricht aus. Und das soll dazu beitragen, unser Umweltbewusstsein zu erhöhen? Man sagt das immer so einfach: „Ich will die Umwelt schonen.“ Aber so einfach ist es dann doch nicht. Grund genug, mal abzuchecken, welche Möglichkeiten man hat, trotzdem etwas zu tun. Hier also meine zehn Tipps für Dich und mich...

Fangen wir mal mit dem an, den wir wohl jeden Tag benutzen. Zumindest am Abend. Den Fernseher. Im Standby-Modus verbraucht so ein Fernseher nämlich immer noch ziemlich viel Strom. Deshalb: Fernseher vollständig ausschalten, wenn man ihn nicht braucht. Oder einfach: Stecker raus! Das gilt übrigens nicht nur für den Fernseher, sondern auch für den Laptop oder das Radio.

Noch was zu elektrischen Geräten: Vielen jungen Leuten ist ja heute ihre körperliche Fitness besonders wichtig. Anstatt sich aber einen teuren Hometrainer zu leisten, ist es gleich viel umweltverträglicher, sich jeden Morgen auf das Fahrrad zu schwingen und damit in die Schule zu radeln. Das hält nicht nur fit, sondern stärkt nebenbei auch noch unser Immunsystem. Vor allem aber, müsst Ihr nicht immer Eure Eltern fragen, ob sie Euch morgen wieder zum Sport fahren. Rad aus dem Keller holen und ab geht's!

Besonders gut ist Radfahren auch im Winter, obwohl es recht kalt sein kann. Einfach etwas dicker anziehen, Handschuhe anziehen und Mütze aufsetzen. Das ist übrigens auch in der Wohnung ganz praktisch. Etwas mehr anziehen, es sich auf der Couch mit einer Decke gemütlich machen und die Heizung etwas nach unten drehen. Spart pro Grad um die sieben Prozent Energie.

Sparen könnt Ihr auch Wasser. 140 Liter verbraucht ein Mensch pro Tag durchschnittlich. Und da gibt es richtig viele Möglichkeiten. Kürzer zu duschen und während des Zähneputzens den Wasserhahn zuzudrehen, sind nur zwei davon.

Recycling oder Wiederverwertung ist mein Tipp Nummer fünf und wird oftmals sogar belohnt. Surft mal durchs Netz und sucht nach einer Papierannahmestelle. Die nimmt Euer Altpapier – also alte Zeitungen und Zeitschriften – entgegen und zahlt dafür einen gewissen Geldbetrag. Das ist bei kleinen Mengen Papier nicht viel, bei größeren schon etwas mehr. Eine gute Möglichkeit, das Taschengeld aufzubessern und nebenbei die Umwelt zu schonen.

Wichtig ist es auch, im Alltag vor allem Einwegartikel zu benutzen. Das ist aber eigentlich ganz easy. Bei vielen Studenten sieht man das. Sie kurven mit ihren Jutebeuteln durch die Städte. Eine persönliche Tragetasche, anstatt eines Einkaufsbeutel, der Euch auch noch bei jedem Einkauf Geld kostet. Ist doch gleich viel schöner!

Wo wir grad beim Einkaufen sind… Kauft nur das, was Ihr wirklich braucht. An Weihnachten fällt das immer besonders auf. Menschen bekommen Sachen geschenkt, die am Ende nur noch im Schrank verschwinden. Was für eine Verschwendung, oder!? Also: Äußert konkrete Wünsche und fragt nach einem Wunschzettel! Dann liegt auch nur das unter der Tanne, was wirklich gebraucht wird. Könnt Ihr ja in einem Monat gleich mal ausprobieren. Dann befindet sich nämlich fast ganz Deutschland im Einkaufstrubel.

Nun sind wir schon bei Tipp Nummer acht. Jetzt wird’s richtig interessant. Ich möchte Euch nichts verbieten – vor allem, weil ich mich selbst nicht dran halten werde, aber: Esst etwas weniger Fleisch- und Milchprodukte! Die Produktion ist nämlich richtig ineffizient. Sinnvoll ist es da, einem Trend aus den USA zu folgen. Der fleischlose Montag. Dabei geht es nicht um den Montag, sondern darum, an einem Tag der Woche einfach mal kein Fleisch zu essen. Viele Kantinen veranstalten einen solchen Tag bereits jetzt einmal in der Woche. Sprecht das doch mal in Eurer Schulkantine an…

Auch in den USA verbreitet: Secondhand-Läden oder Gebrauchtwarenläden. Kleidung aus diesen zu tragen ist mittlerweile richtig modern geworden. Viele junge Leute kaufen dort für wenig Geld Kleidung und personalisieren sie dann mit eigenen Motiven. Auch ein schöner Geschenktipp für Weihnachten.

Last but not least: Tipp Nummer zehn. In vielen Städten gehen Menschen auf die Straße und machen durch friedliche Demonstrationen und Kundgebungen auf Umweltprobleme aufmerksam. Nehmt beispielweise an der Earth Hour teil. Mit Eurer Schule oder ein paar Freunden.

Neben diesen zehn Tipps, habt Ihr aber noch wesentlich mehr Möglichkeiten, etwas für die Umwelt zu tun. Informiert Euch im Internet und tragt dazu bei, dass die Welt um uns herum, etwas schöner wird.

 

Paul

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